Donnerstag, 22. Oktober 2009

Haiangriff auf Surfer, Testschwimmen für XTERRA WM fällt aus

Am Montag, wenige Tage vor der XTERRA WM auf Maui haben ein paar Haie das Trainingsschwimmen zahlreicher Cross-Triathleten beeinträchtigt. Offiziell ging erst einmal wenig bis gar nichts, da einige Strände an der Südküste Mauis gesperrt waren. Gottlob stehen auch die großen Gesellen eher auf Fisch und Schildkröte, denn auf Speedsuits und Mager-Trias. Der letzte richtig große Zwischenfall mit einem Säugetier liegt einige Jahre zurück.

Bei dem montäglichen Angriff am Kalama Bowls Beach Park (Ortsteil Kihei) wurde ein 54-jähriger Surfer nur 300 Meter vom Strand entfernt am Bein oberhalb des rechten Knies verletzt und ins Maui Memorial Medical Center gebracht. Bei der Spezies soll es sich um einen Sandhai gehandelt haben. Der Surfer war gegen 6:00 Uhr den verlockenden Wellen gefolgt und saß bei der Attacke auf seinem Board und ließ die Beine in den Pazifik baumeln, als der zwei bis zweieinhalb Meter lange Jäger zubiss. Mit diesem Angriff zeigt sich erneut, dass man die frühen Morgen- und Abendstunden für ungeschützte Aktivitäten im Ozean nur mit fachkundiger Anleitung ausüben sollte.

Beim bereits dritten Zwischenfall mit Menschen in diesem Jahr waren stets verschiedene Spezies involviert. Am 16. März wurde ein Open-Water Schwimmer von einem Zigarrenhai 16 Kilometer nordwestlich von Upolu Point auf Big Island gebissen. 6. August soll ein Tigerhai, ebenfalls auf Big Island, bei Kawa Kau bei einem "Testbiss" die Spitze eines Surfbretts abgerissen haben.

Foto: Dr Tony Ayling, Wikimedia

Mittwoch, 21. Oktober 2009

Mirinda Carfrae, schneller als viele Männer

Was haben Chrissie Wellington und Mirinda Carfrae gemeinsam? Beide stehen für Rekorde. Während Wellington die Männer mit ihrer Gesamtleistung schockiert, überzeugte Carfrae als Kona Rookie mit einem bravourösen Marathon von 2:56:51 Stunden - Streckenrekord für die 42.000 und ein paar wenige Meter.

Für die kleine Australierin gerieten der Anstieg an der Palani Road und der Weg aus dem Natural Energy Lab zum Triumphmarsch. Mit einem Stakkato - wie aufgezogen - fegte die Ironman 70.3 Weltmeisterin von 2007 schneller als die meisten männlichen Kollegen die Anstiege hinauf.

Von 3athlon.de auf ihre Ziele in den nächsten zwei Jahren befragt entgegnete die Ironman-Debutantin selbstsicher und weitsichtig: "Ich möchte mich auf dem Bike verbessern, um näher an Chrissie und die anderen Girls heranzukommen. In Kona kann einem so leicht etwas dazwischenkommen." Die nächsten 2-3 Jahre werden zeigen, ob sie das Zeug zur Queen of Kona hat.

Bild (c) Ironman.com